Besuch der AG Literatur und Kultur in Dresden

Vom 27. – 29. Mai 2018 besuchte die AG Literatur und Kultur die Stadt Dresden.

Pünktlich um 8:30 fuhren wir vom ZOB mit dem Flixbus ab und kamen gut zwei Stunden später in Dresden an. Nachdem wir das Gepäck im Jugendgästehaus abgestellt hatten, fuhren wir mit der Straßenbahn in die Altstadt, um uns die Frauenkirche anzusehen und auf ihre Kuppel zu steigen. Dort oben hatten wir einen herrlichen Ausblick über die ganze Stadt.

Anschließend besuchten wir den Dresdener Zoo, in dem es etwa 1600 Tiere in 270 Arten zu bestaunen gibt.

Danach kehrten wir ins Jugendgästehaus zurück und bezogen unsere Zimmer. Wir nahmen das Abendessen in der Jugendherberge ein. Es gab ein warmes Buffet  mit Käsespätzle, Lasagne, Schnitzel, Kartoffeln und Erbsen, sowie ein kaltes Buffet mit Salaten, Brötchen, Wurst, Käse und Kuchen.

Am 2. Tag wurden wir um nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet um 9:30 Uhr zu einer zweistündigen Stadtführung abgeholt. Unsere Stadtführerin Samira Rog zeigte uns die Sehenswürdigkeiten, erklärte uns die geschichtlichen Hintergründe und beantwortete alle unsere Fragen. Insbesondere der Zwinger und der Fürstenzug hatten es uns angetan.

Samira beendete ihre Tour an der Augustusbrücke, über die wir in die Neustadt gelangten. Von dort aus fuhren wir zur Schwebebahn am Loschwitzer Elbhang, die uns zu einer Aussichtsplattform brachte, von der aus man einen wunderbaren Blick auf das Dresdener Elbtal werfen konnte. Die Schwebebahn gibt es seit 1901 und sie ist damit die älteste ihrer Art.

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Abends brachen wir zum Essen in die Neustadt auf. In einer Pizzeria stärkten wir uns für unseren Besuch in der Semperoper. Dort hatten wir das Glück, erneut von Samira geführt zu werden, und durften sogar in der Königsloge sitzen, die heutzutage für Staatsbesuche genutzt wird.  

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Exkursion der Klasse 11 zur Messe Boot&Fun im Rahmen des Sportunterrichts

Am 23. November 2017 trafen wir uns 09.30 Uhr in Messe Süd mit unseren Sportlehrern Herr Große und Herr Hirt.

Nachdem wir einen Überblick über das Gelände hatten, das ziemlich groß und verwirrend war, schauten wir uns zuerst Autos an. Darunter waren z.B. auch ein Tesla S und andere Modelle verschiedener Marken, wie Mercedes, Seat und Audi, in denen wir auch Probesitzen konnten. In manchen haben wir uns wie zuhause gefühlt und konnten so ziemlich alles ausprobieren – vom Soundsystem bis zum Panoramadach!

Nach den Autos wurden die Gefährte noch eine Nummer größer – und teurer! Als nächstes schauten wir uns viele verschiedene Boote an, die wir auch Innen unter die Lupe nehmen konnten.

Danach war es mit dem entspannten Teil vorbei und wir konnten verschiedene Sportarten ausprobieren. Beim Kanu-Polo hatten wir alle viel Spaß und auch der Surfsimulator wurde ausprobiert. Nicht alle haben sich einen Thermoanzug geschnappt und sich in die Wellen gestürzt, aber die Mutigen hatten Schwierigkeiten, die Balance zu halten und sind auch mal vom Board gefallen.

Nach dieser spannenden Aktion haben wir uns wieder trockengelegt und die Messe gut gelaunt verlassen.

Wir bedanken uns bei Herrn Große und Herrn Hirt für die Organisation der Exkursion!

 

Klasse 11 auf Seminarfahrt zum Werbellinsee

Vom 18.09.2017 bis zum 22.09.2017 hatte die Schülerinnen und Schüler der neue Klasse 11 des Jahrgangs 2017/2018 die Möglichkeit, sich am Werbellinsee im Rahmen einer Seminarfahrt näher kennenzulernen. Hier sind ihre Berichte von der Fahrt.

Tag 1: Ankunft und Wanderungen

Am Tag der Anreise trafen wir uns um 9.40 Uhr am Gleis 4 des Bahnhofs Gesundbrunnen mit Frau Beyer. Nach einer knappen Stunde Fahrt kamen wir in Eberswalde an, wo Frau Börstler schon auf uns wartete. Von Eberswalde aus fuhren wir mit dem Bus bis zur Jugendherberge.

Da unsere Zimmer bei unserer Anreise noch nicht fertig waren, haben wir zuallererst das große Gelände erforscht. Nach dem Mittagessen konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen. Am ersten Tag hatten wir noch kein Programm, deshalb haben wir den Nachmittag am See verbracht und das schöne Wetter bei Musik genossen.

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Bei Anbruch der Dunkelheit waren wir warm angezogen und für eine Nachtwanderung bereit. Am Ufer des Sees haben wir den Blick auf den Sternenhimmel genossen, bevor wir auf unsere Zimmer zurückkehrten und der erste Tag zu Ende ging.

An diesem Abend nahmen wir es mit den Regeln zur Nachtruhe nicht so genau…

Tag 2: Das Seminar geht los – Klasse 11 fährt Floß!

Am zweiten Tag der Klassenfahrt waren wir nach dem Frühstück mit unserer Trainerin Theresa (siehe unten) verabredet, die verschiedene Spiele zum Kennenlernen mit uns gespielt hat.

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Danach haben wir gelernt, wie man Doppelknoten bindet. Das mussten wir wissen, weil wir in Gruppen Flöße bauen sollten. Die Materialien – Bretter, Tonnen, Bambusse und Seile – haben wir zuerst zusammengetragen und dann ging es los!

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Wir bauten unsere Flöße und nachdem Theresa sichergestellt hatte, dass die Knoten auch wirklich sitzen, nutzten einige von uns die Chance, wirklich mit den selbst gebauten Flößen zu fahren. Der Rest der Klasse schaute vom Ufer aus zu und feuerte die Abenteurer an.

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Nach dem Abbau der Flöße gingen wir zum Abendessen in den Speisesaal und anschließend genossen wir unsere Freizeit im Foyer unseres Herbergshauses.

Tag 3: Freizeit und noch mehr Teamspiele

Am Vormittag des dritten Tages hatten wir Freizeit, am Nachmittag ging es mit Teamaktivitäten am Strand weiter. Dazu gehörte ein Spiel, bei dem wir gemeinsam eine Strecke von 10 Metern überwinden mussten, ohne die lebensgefährliche Lava (eigentlich eine Wiese) zu betreten. Als Hilfsmittel hatten wir Stoffstücke, die uns vor der Lava schützen sollten. Diese mussten aber immer von einem Schüler berührt werden, ansonsten wurden sie uns weggenommen und das Überwinden der Strecke wurde noch schwieriger. Nach zwanzig Minuten haben wir es mit viel Kreativität aber trotzdem geschafft!

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Nach einer weiteren Teamaktivität, die das Klettern in einem Tiefseilgarten beinhaltete, in der wir wiederum gut zusammenarbeiten und uns gegenseitig motivieren mussten, unternahmen wir eine weitere Waldwanderung. Diesmal liefen wir zu einem alten, verlassenen Freilichtkino. Zum Abschluss wurden wir vor eine letzte Herausforderung gestellt: Mithilfe von Bambusstücken mussten wir, in einer Reihe aufgestellt, gemeinsam einen Tischtennisball in einen zwanzig Meter entfernten Becher versenken. Das erforderte Geschicklichkeit, Schnelligkeit und viel Konzentration, aber wie alle anderen Herausforderungen haben wir auch diese gemeinsam gemeistert!

Tag 4: GeoTeamTour

Das Programm am vierten Tag unserer Fahrt begann mit einer Einteilung in Gruppen. Nachdem uns erklärt wurde, wie wir die GPS-Geräte verwenden müssen, suchten wir in unseren Gruppen, die jeweils von einem Erwachsenen begleitet wurden, nach Koordinaten, an denen wir Aufgaben lösen mussten. Die Lösungen zu den Aufgaben aller Gruppen führten uns gemeinsam zu einem Schatz – einer Truhe voller Schokoladentaler.

An diesem Tag wurden wir von Sabine Schreiner von der Schulsozialarbeit begleitet, bei der wir uns noch einmal für ihr spontanes Einspringen bedanken möchten.

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Nach dem Essen an unserem letzten Abend machten wir uns alle für ein gemeinsames Lagerfeuer am See fertig. Auf unserem Weg zur Feuerstelle haben wir uns immer wieder gegenseitig erschreckt und Musik gehört. Trotz eines starken Regenschauers am Nachmittag haben wir es geschafft, das Feuer anzuzünden. Gemeinsam haben wir den schönen Anblick genossen, zusammengesessen und einfach gechillt, bis wir in die Herberge zurückkehrten.

Tag 5: Abreise

Nach unserem letzten gemeinsamen Frühstück packten wir unsere Sachen und ließen den Werbellinsee hinter uns. Nach den vergangenen Tagen mit viel Bewegung hatten wir alle ein erholsames Wochenende nötig.

 

Was es sonst noch zu berichten gibt….

Unterkunft und Verpflegung

Auf dem Gelände der Jugendherberge hatten wir ein Haus ganz für uns alleine. Es gab  Zweier- und Dreierzimmer, wobei immer zwei Zimmer durch einen kleinen Flur miteinander verbunden waren. Auch ein Bad gehörte zu unseren „Wohnungen“. Ein Zimmer verfügte sogar über eine Küche.

Im Eingangsbereich standen insgesamt vier Sofas und ein Tisch. Dort haben wir die meiste Zeit verbracht und nach dem Tagesprogramm gechillt.

Zum Essen gingen wir meist dreimal am Tag in die Mensa, wo wir unsere festgeschriebenen Tische hatten und es keine Probleme mit den anderen Gruppen gab. Das Essen an sich fanden wir leider nicht sehr lecker und ein Fehler des Küchenpersonals am zweiten Tag verdarb uns ordentlich den Appetit. Den vielen Muslimen unter uns hat es definitiv nicht „geschmeckt“, dass uns versehentlich Schweinefleisch serviert wurde.

Insgesamt war die Anlage aber sehr schön und auch wenn zu der Zeit viele Schulklassen dort zu Gast waren, hatten wir in unserem Bereich doch unsere Ruhe.

Schule am Schillerpark auf Expedition in der Natur

Etwas Neues wagen, sich etwas zumuten, bei Problemen nicht aufgeben, Verantwortung übernehmen, sich in andere einfühlen und helfen – all das und vieles mehr muss ein Jugendlicher leisten, um die Abschluss-Expedition des internationalen Jugendprogramms „The Duke of Edinburgh´s International Award Germany“ auf der Bronze-Stufe zu absolvieren.

Unter dem Programmmotto „Du kannst mehr als du glaubst!“ von Kurt Hahn sind 5 Jungen und 3 Mädchen der Schule am Schillerpark im September und Oktober selbstständig durch die Uckermark geradelt. Adam, Hassan, Justin und Kamal (Gruppe 1) und Jeromé, Marie, Tuba und Tugba (Gruppe 2) können zu Recht stolz auf sich sein, denn sie haben ihre Abschlussexpedition bravourös gemeistert. Einfach war es nicht: Auf ihrer 2-tägigen Fahrrad-Tour mussten sie 80-100 Kilometer durch erstaunlich (und unerwartet) hügeliges Gelände zurücklegen, ihren Weg abseits von befahrenen Straßen mithilfe einer Karte finden (!) und ihr Gepäck auf Rücken und Rad mitschleppen: 2 Zelte, Schlafsäcke, Isomatten, Gaskocher und natürlich Verpflegung. Übernachtet wurde an einer einsamen Badestelle am unteren Uckersee. Sie mussten strömendem Regen trotzen, einem Sattel, der bereits nach wenigen Stunden abfiel und für dessen Reparatur sie kein Werkzeug hatten, dazu leicht aggressiven Belagerern ihres eigentlichen Nachtplatzes und nächtlichen Schüssen (die sich nach einem mitternächtlichen Polizeieinsatz als Feuerwerk eines Hotels entpuppten). Aber auch innerhalb der Gruppen gab es viele Herausforderungen. Unterschiedliche Konditionen, Temperamente, Bedürfnisse und Befindlichkeiten. Ohne Rücksicht aufeinander zu nehmen, ohne einander zuzuhören, ohne die Übernahme von Verantwortung in brenzligen Situation, ohne gegenseitiges Vertrauen und Hilfsbereitschaft ist so eine Expedition, so kurz sie auch ist, nicht zu schaffen.

Ein bisschen Vorerfahrung hatten die 8 bereits gesammelt. Ihre „Grundausbildung“ haben sie bei einem Projekt „Herausforderung“ gemeinsam in Baad (Österreich) durch 2 erfahrene Outward-Bound Trainer erhalten und dort auch eine Probeexpedition absolviert. 3 Tage ging es Mitte Mai hoch hinauf in die Berge des Kleinwalsertals. Die Tour wurde (unter Anleitung) von den SchülerInnen selber geplant. Für die Orientierung waren Ibo und Kamal zuständig, für die Ausrüstung Marie und Hassan. Die Sicherheit lag in den Händen von Tugba und Antonja, während die Verpflegung von Justin und Jeromé organisiert wurde. Als Köchin wurde Tuba auserkoren. Bevor es losging wurden die SchülerInnen eingewiesen in den Umgang mit einer Karte, das Verhalten in der zum Teil geschützten Natur in den Bergen, in Erste-Hilfe-Maßnahmen, den Bau von Biwaks und natürlich das Packen eines Rucksacks. Sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung haben sich Markus und Caro, die beiden Trainer, aber auch wir, Wolfgang Engst und ich als begleitende Lehrkraft/Fellow, immer so weit wie möglich rausgehalten. Auf diese Weise bekamen die SchülerInnen die Auswirkungen ihres eigenen Handelns auf die ganze Gruppe unmittelbar zu spüren. „Ach, Frau Masing, Karte brauchen wir nicht, wir gehen einfach!“? An jeder Wegkreuzung hat sich das gerächt! Und war angesichts der erschöpften Gruppe unangenehm und ziemlich peinlich, nachdem die Klappe anfangs ganz schön weit aufgerissen worden war. Zu wenig Essen eingepackt? Für alle morgens nur 2 Scheiben trockenes Graubrot und erst abends wieder eine heiße Suppe (die aber dafür geschmeckt hat, als hätten wir nie etwas Besseres gegessen). Zu wenig Planen eingepackt? Keine Biwaks möglich, sondern bei 2 Grad dicht einander gedrängt unter freiem Sternenhimmel schlafen (was sehr schön war!). Streichhölzer vergessen? 2 Stunden Fußmarsch extra zurück in eine Hütte… Die Gruppe ist in diesen wenigen Tagen über sich hinausgewachsen, das nach anfänglichem Rumpeln tolle Miteinander und Füreinander der Teilnehmer war sehr schöner Lohn für alle.

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Bei den Abschluss-Expeditionen in der Uckermark war es vor allem ungewohnt für die SchülerInnen, ohne Aufsicht unterwegs zu sein. Zwar war ich die verantwortliche Aufsichtsperson, aber mit mir hatten die Gruppen lediglich 3 Checkpunkte pro Tag eingeplant, etwa alle 15-20 km. Dort konnten wir die Tourenplanung immer wieder ein bisschen anpassen, ich konnte die SchülerInnen auf Gefahren hinweisen, z.B. stark befahrene Straßen, die ihre Feldwege plötzlich kreuzten und Ähnliches. Oder sie ermuntern, in ein Dorf zu fahren und um Werkzeug für den Sattel zu bitten. Ansonsten mussten sie sich alleine durchschlagen. Es war wunderbar zu sehen, wie insbesondere in der ersten Gruppe die einzelnen Jungen Verantwortung füreinander übernommen haben. Auch bei einer 2-stündigen Verirrung auf einem Wanderweg in unwegsamen Gelände gleich zu Beginn der Tour sind sie trotz unterschiedlicher Meinungen beieinandergeblieben und haben auf sich als Gruppe aufgepasst. Als sie dort heraus- und endlich am ersten Checkpunkt ankamen, waren sie bereits bis auf die Haut durchnässt von der großen Anstrengung, sowohl physisch als auch mental.

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Das Ganze noch einmal? Ja, unbedingt, am liebsten möchte die erste Gruppe beim nächsten Mal ans Meer radeln. Oder nach Polen. Irgendeine richtig große Herausforderung. Die andere Gruppe? Auf gar keinen Fall! Aber schon wenige Stunden später, kurz vor Berlin, gewann auch in dieser Gruppe der Stolz über die ausgestandenen Qualen (und Ängste, vor allem nachts alleine im Zelt mit so vielen unbekannten Geräuschen): „Ja, ich würde da schon wieder mitmachen“, „es ist schön, etwas zu schaffen, das so schwer ist!“ und „wir wissen jetzt, dass wir auch ohne Erwachsene durchkommen“!

Für mich als Aufsichtsperson waren die beiden Wochenenden ebenfalls anstrengend, vor allem wegen der gefühlten Verantwortung für die Jugendlichen. Trotzdem finde ich, dass jedes (Großstadt)Kind ein besonderes Recht darauf hat, solche Erfahrungen von Natur, Freiheit, Abenteuer und Selbstwirksamkeit zu machen. Möglicherweise schlagen sich diese nicht in besseren Schulnoten nieder, aber ich glaube, dass das Erlebte junge Menschen prägt und sie dabei unterstützt, sich zu selbstbewussten, hilfsbereiten, mutigen Menschen zu entwickeln. Es freut mich auch, festzustellen, dass dieses Programm nicht nur an privaten Internationalen Schulen und Internaten umgesetzt werden kann, sondern wir es mit vereinten Kräften und überschaubarem finanziellen Aufwand auch an unserer Schule schaffen können.

Auf jeden Fall haben diese 8 Jugendliche nun als erste SchülerInnen einer Integrierten Sekundarschule in Berlin überhaupt den Programmteil Expedition des Duke of Edinburgh´s International Award“ mit Bravour gemeistert. Herzlichen Glückwunsch! Wir hoffen, dass ihr auch Eure weiteren Programmteile Dienst, Talent und Fitness so konsequent durchzieht und im Sommer gemeinsam mit 5 weiteren ProgrammteilnehmerInnen voller Stolz eure „The Duke of Edinburgh´s International Award“-Auszeichnungen entgegennehmen könnt.

Wir danken Vanessa Masing für diesen Gastbeitrag und schließen uns den Glückwünschen an die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler an!

Die Klasse 9c war auf Rügen!

Die Klasse 9 c war vom 26. – 30.6.2017 auf der wunderschönen Insel Rügen. Während in Berlin der Regen alles überschwemmte, erlebten wir bei sonnigem bis wolkigem Wetter, aber starkem Wind eine aufregende Zeit.

Unser sportliches Highlight war ein Surfkurs in Dranske. Dort ist der Wind nicht so stark wie an der offenen See. Wir lernten die Balance auf dem Brett und das Segel aufzustellen.

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Unser kultureller Höhepunkt war der Besuch der Störtebeker Festspiele in Ralswiek. Die Aufführung hieß „Im Angesicht des Todes“.

Aber auch die Stadtführung durch Stralsund und der Besuch des Ozeaneums waren interessant.

Nicht weit von unserer Unterkunft war der Königsstuhl mit den Kreidefelsen.

Natürlich gingen einige auch in der Ostsee schwimmen, aber das Wasser war ziemlich kalt.

Es war eine ereignisreiche Woche.

Die Klasse 9c beim 1. Inklusiven Sportfest

Die Klasse 9 c nahm am 15.6.2017 neben Klassen aus anderen Schulen in Berlin und Brandenburg am ersten inklusiven Sportfest teil.

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Es wurden verschiedene Sportarten angeboten: Pencak Silat, Blinden-Fußball, Reiten, Klettern, Kanufahren, Rollisport und viele andere. Die größte Begeisterung fand das Ballspielen im Rollstuhl. Da beteiligten sich sogar Frau Schmidt, Herr Genske und Frau Weber, die uns begleiteten.

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Die Klasse 9c beim Day of the Bay

Am 16.6.2017 war die Klasse 9 c auf dem Day of the Bay.

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Der Hinweg war gut beschrieben. Wir liefen den Wannseebadweg entlang und erreichten nach einem längeren Fußmarsch die Klare Lanke. Es wurden 14 Wassersportarten, die man ausprobieren konnte, angeboten. Leider kamen viele davon für diejenigen, die am Fasten teilnahmen, nicht in Frage.

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Am besten gefiel den meisten Schülern das Schlauchmotorbootfahren, bei dem man einen Slalomparcours absolvieren musste. Wir beschlossen, uns für den nächsten Wandertag beim Deutschen Motoryachtverband anzumelden, damit alle etwas länger Motorboot fahren können und jeder Slalom fahren übt.

Der Musikkurs 11 besucht ein Konzert

Am 25. März 2017 besuchte der Musikkurs der 11. Klasse zusammen mit Frau Dr. Beyer und Gästen aus anderen Kursen/Klassenstufen das Konzerthaus am Gendarmenmarkt, um klassische Musik live zu erleben.

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Hier sind einige Eindrücke von diesem besonderen Erlebnis:

Ein wunderschöner Abend im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Die Stücke des Konzerts hießen die ‚Trauermusik‘ von Wolfgang Amadeus Mozart, die 4. Sinfonie ‚Los Angeles‘ von Arvo Pärt und das ‚Requiem‘ von Wolfgang Amadeus Mozart.  (Paula)

Die Architektur des Konzerthauses, das am Gendarmenmarkt liegt, ist atemberaubend. Die vielen Kronleuchter, die an der Decke hängen, sind mit vielen Kristallen und Blattgold geschmückt.  (Fadik)

Die Architektur des Konzerthauses ist in einem edlen Stil gehalten und gibt den Besuchern das Gefühl, als wären sie in einem Schloss.  (Valmir)

Im Konzerthaus stehen auch noch Statuen von den bekanntesten Komponisten, wie zum Beispiel von Wolfgang Amadeus Mozart.  (Paula)

Vor dem Konzert fühlte ich mich eigentlich gut, aber war auch ein bisschen aufgeregt, weil ich noch nie auf so einem Konzert war.  (Anna)

Vor dem Konzert war ich sehr aufgeregt und konnte es kaum erwarten, was nun auf mich zukommt. Während des Konzerts war ich sehr tief in der Musik und habe wirklich alles rausgehört. (Mohamad)

Am Anfang des Konzerts saßen wir, es wurde dunkler und das Orchester fing an zu spielen. Das erste Stück war recht langsam und leise. Es steigerte sich dann immer mehr bis zum letzten Stück. Das Requiem war am lautesten, spannendsten und dramatischsten.  (Aleyna)

Der Dirigent hat die Stücke extrem mitgefühlt, er gab auch den Ton an und den Takt. (Valmir)

Beim Dirigenten konnte ich beobachten, dass er voll und ganz in seinem Element war. Er hat Einsätze gegeben, ist manchmal ausgerastet.  (Anna)

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Die Stücke kamen beim Publikum gut an, da die Leute geklatscht haben, gelächelt, gejubelt und am Ende sind sie sogar aufgestanden. Meiner Meinung nach kam das Stück ‚Requiem‘ von Mozart am besten beim Publikum an. Die Leute haben danach am meisten gejubelt. (Aleyna)

Die Resonanz beim Publikum war sehr gut. Das Publikum war sehr beeindruckt und hat dementsprechend auch sehr lange applaudiert.  (Mohamad)

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Nachdem das Konzert vorbei war, fühlte ich mich ein bisschen erschöpft und müde vom ganzen Zuhören und leise sein, aber im Großen und Ganzen hat es mir gefallen.  (Anna)

Alles in einem war der Konzertbesuch sehr schön und beruhigend. Wenn man einen eleganten Abend haben oder erleben will, wäre ein Konzertbesuch etwas Ideales.  (Fadik)

Den Abend im Konzerthaus werden die Besucher und ich niemals vergessen.  (Paula)

Tipps für den Schulalltag

  1. So gut kommst du durch den MSA/EBBR&BBR

  • Wenn du dir vorstellst, die Prüfung ohne zu lernen zu bestehen, kannst du es direkt vergessen. #NoPainNoGain
  • Fang möglichst früh mit dem Lernen an.
  • Wenn du den BBR nicht bestanden hast, kannst du trotzdem den MSA beantragen. Wenn deine Lehrer bemerken, dass du es unbedingt willst, und auch das Zeug dazu hast, bekommst du auch die Chance!
  1. So solltest du dich in der Schule oder im Unterricht benehmen

  • Lass dich nicht ablenken, denn sonst kriegst du die Arschkarte von deinem Lehrer und das will keiner. #Sche*ßAufDieAnderen
  • Wenn du keinen Grund zum Melden hast, sei still und stör den Unterricht nicht, denn das nervt nicht nur die Lehrer, sondern auch die anderen in der Klasse. #TrueStory
  • Provoziere deine Mitschüler nicht. Wenn du es machst, kriegst du nur Stress von den Lehrern und auch mit den Schülern.
  1. Mobbing: So kannst du etwas dagegen machen
  • Akzeptiere die Schüler, wie sie sind! Wenn du es nicht kannst, ignoriere sie!
  • Bemerkst du, dass jemand gemobbt wird, steh nicht rum und schau zu, sondern sag es den Sozialarbeitern oder einem Lehrer. #Witness
  • Wenn du gemobbt wirst wehre dich! Lass es dir nicht gefallen! #StayStrong

 

Dieser Beitrag wurde verfasst von Fadik Han, Anna Hidanovic, Diyar Korkmaz und Shajan Mirazei.